Sachwert schlägt Geldwert
Bericht vom 21.11.2009
(also vor der Griechenlandkrise verfasst)
Société Générale geht von einem globalen Finanz-Kollaps innerhalb der nächsten zwei Jahre aus und mahnt in einer Studie die Kunden zur Vorsorge. „Hoffen auf's Beste, vorbereitet sein für's Schlimmste".
In einem Report mit dem Titel „Worst-Case-Debt-Szenario" warnt die Anlageabteilung der Société Générale vor einem totalen Kollaps der Weltwirtschaft innerhalb der nächsten zwei Jahre. Grund: Wirtschaften brechen unter der globalen Schuldenlast zusammen.
Die Studie trägt den Titel:
Worst case debt scenario
Protecting yourself against economic collapse:
Hope for the best, be prepared for the worst
Der Ausblick wurde vom Leiter der Anlagestrategie der Société Générale, Daniel Fermon, verfasst.
In dem Report wird darauf hingewiesen, dass die Rettungsmaßnahmen der letzten Zeit lediglich private Verpflichtungen in Staatsschulden transferierten. Da fast alle Staaten der westlichen Industrienationen aber bereits jetzt schon unter einer hohen Schuldenlast litten, drohe schon in naher Zukunft neues Ungemach.
Die generelle Schuldenlast in fast allen reichen Staaten sei viel zu hoch, gemessen am Bruttoinlandsprodukt, so die Analyse der Bank. So würden private und öffentliche Schulden in den USA 350% des BIP ausmachen. Die Experten sprechen von einem harten Weg des „Deleveraging" in den kommenden Jahren.
„Bis jetzt könne niemand mit Sicherheit sagen, ob wir einem globalen wirtschaftlichen Zusammenbruch entkommen sind", heisst es in dem 68-seitigen Report.
Staaten und Regierungen hätten ihr fiskalisches Pulver bereits verschossen. Aber auch ohne neue Konjunkturprogramme würden öffentliche Schulden in den nächsten zwei Jahren explodieren. So sieht die Studie den Schuldenstand von Großbritannien auf 105%, in der Eurozone auf 125% und in Japan auf 270% des BIP steigen.
Quelle: „Worst-Case-Debt-Szenario" Société Générale
Eine alternde Gesellschaft dürfte es in Zukunft noch schwieriger machen, den Anstieg der Schulden durch Wachstum auszugleichen. „Die hohen öffentlichen Schulden sind unhaltbar. Wir haben bereits einen ‚Point of no return' erreicht" - konstatiert die Studie. Für einige Regierungen bliebe nur noch der Ausweg, die Schulden weg zu inflationieren - dies sei das kleinere Übel.
Unter diesen Umständen dürfte Gold „rauf, und rauf, und rauf" gehen, heißt es in der Studie wörtlich. Gold sei der einzige sichere Hafen im Meer des Fiat-Papiergeldes.
Aber: Unter dem Szenario „Bear Case" geht die Analyse davon aus, dass der Dollar weiter fallen wird und die Aktienmärkte die Tiefs vom März 2009 wieder testen werden. Immobilien als Sachwerte werden der Inflation trotzen. Immobilien können Sie mit wenig Eigenkapital zu niedrigen Zinsen finanzieren. Gold müssen Sie bar bezahlen!!! Ein großer Nachteil.
Lassen Sie die Inflation für sich anstatt gegen sich arbeiten. Kehren Sie den Prozess der Vermögensentwertung dauerhaft zu Ihren Gunsten um in einen Prozess der Vermögenbildung bei gleichzeitiger Vermögenssicherung. Sichern Sie sich eine Expertise im Wert von 320.- EUR, kostenfrei. Voraussetzungen: Untergrenze von 25.000.- EUR zu versteuerndes Einkommen bei Ledigen, sowie 30.000.- EUR bei Verheirateten, sowie Ihr Interesse. Die Kosten werden Ihnen nicht belastet, aber sie entstehen dennoch real, da bei seriöser Analyse mindestens 4 Stunden gearbeitet wird. Weitere Möglichkeit: nehmen Sie an meinem Kundenseminar teil. Vermögensbildung und Vermögensrettung bzw. Erhaltung eines hart erarbeiteten Wohlstandes über den kommenden Sturm hinweg ist keine Spassveranstaltung, sondern todernst - es geht um Existenzen, darum, ob sie vernichtet oder erhalten werden.
Traurig verlieren? oder doch besser Mit Freude gewinnen?
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Damit wir zu einem doch lustigen Schluss finden: mit etwa so viel Geld konnte man 1923 in Deutschland ein Pfund Nacken(steak) kaufen :-) Lassen Sie sich Ihr Geld und Ihren Wohlstand bitte nicht auf diese Art entwerten, sei es entweder durch die drohende, sehr hohe Inflation, oder aber durch eine mögliche Währungsreform mit Quoten (=Staatsbankrott), sondern begeben Sie sich ganz im Gegenteil auf die Gewinnerseite solcher Entwicklungen. Eine von beiden Varianten wird innerhalb der kommenden Jahre nämlich leider eintreten.
